Therapie von Verengungen der Halsschlagader Dr. Hammerschmidt, Leiter des Gefäßzentrums

Verengungen (Stenosen) der Halsschlagader, im Fachjargon Arteria carotis genannt, können im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall führen. Daher sollte jede höhergradige Verengung dieses Gefässes behandelt werden, insbesondere wenn schon Vorboten des Schlaganfalles (TIA, Amaurosis fugax) vorhanden sind.

Bei Einengungen der Halsschlagader bieten wir im Gefäßzentrum die offene Ausschälung durch Operation (Carotis-TEA) und die interventionelle Behandlung mittels Einlegen eines Stentes an. Bei letzt genannter Behandlung erfolgt keine offene Operation, sondern über eine Leistenpunktion wird ein Draht durch die Verengung in der Halsschlagader gelegt und anschliessend wird die Verengung aufgedehnt. Damit das Gefäß nicht wieder zusammenfällt, wird nun ein Drahtgitter, ein sogenannter Stent, in die Halsschlagader eingelegt. DIeser dehnt sich von selbst aus, oder wird mit einem Ballon an die Gefäßwand anmodelliert, und hält das Gefäß fortan offen. DIese sehr schonende Methode kann aber nicht bei jedem Patienten ausgeführt werden und ist abhängig von Beschaffenheit und Aussehen der Verengung.

offene Operation der Halsschlagaderein Plaque, der mittels OP aus der Halsschlagader entfernt wurdeEndergebniss einer typischen Halsschlagader-OP

 

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